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STYLE UND POPKULTUR

Kultmarke: Tommy Hilfiger

Von Kasia Hastings, 1. Oktober 2018

Nichts ist amerikanischer als die Streetwear-Teile von Tommy Hilfiger … außer vielleicht die amerikanische Flagge selbst. Die Marke steht mit ihrem blau-rotem Logo für lässige Americana-Vibes und entspannte Styles. Wie Tommy Hilfiger zu einer der erfolgreichsten Brands überhaupt geworden ist? 

Tommy Hilfiger menswear available at ASOS | ASOS Style Feed

Foto: ASOS

Bevor Labels wie Supreme den Mainstream erobert haben, dominierten Player wie Tommy Hilfiger oder Polo Ralph Lauren den Markt – aber im Gegensatz zu ihren viel jüngeren Konkurrenten setzte der Erfolg nicht sofort ein. Gegründet wurde die Marke 1984 von Thomas Jacob „Tommy“ Hilfiger. Herr Hilfiger betrieb bereits in seiner Heimatstadt Elmira im US-Staat New York eine kleine Boutique namens People’s Place. Nachdem der Laden schließen musste, entdeckte Tommy sein Designer-Talent und zog mit seiner damaligen Frau nach New York City, wo er 1985 seine erste Kollektion (Zielgruppe: reiche Yuppies in Segelclubs und Golfvereinen) präsentierte. Doch das war erst der Anfang. Schon damals hatte der Designer große Pläne für seine Marke.

Tommy Hilfiger | ASOS Style Feed

Foto: Getty

Sein erster großer Coup: Zwei Jahre nach der offiziellen Gründung seines Labels, kündigte er der Welt (und vor allem seinem Konkurrenten Ralph Lauren) seine Ankunft mit riesigen Werbeplakaten am Times Square in New York an. Solch offensives Branding war bis dato unerhört, was Hilfiger ordentlich Publicity einbrachte. 

 

Genauso einprägsam wie das Marketing für Tommy Hilfiger ist aber auch das Flaggenlogo des Labels, das sich in großen und kleinen Formaten auf T-Shirts, Sweatshirts und Jacken wiederfand. Tommy Hilfigers Designs wurden schnell zum Sinnbild für Erfolg und Reichtum, was die Nachfrage danach auch jenseits der Grenzen wohlhabender amerikanischer Vorstädte steigen ließ. 

Tommy Hilfiger in the 90s | ASOS Style Feed

Foto: Rex

Tommy Hilfigers Ziel war es schon immer, den All-American-Style neu aufzumischen und die aufstrebende Hip-Hop-Kultur der 1990er bot ihm die Gelegenheit dazu. Seine Mischung aus Popkultur, Flaggensymbolik und großflächigen Logos sprach vor allem eine junge Zielgruppe an – inklusive der vielen Künstler, die das Hip-Hop-Jahrzehnt maßgeblich geprägt haben. Darunter: Grand Puba, Aaliyah und Snoop Dog. Letzterer ebnete der Marke durch einen Auftritt in einem rot-blau-weißem Rugby-Shirt den Weg in die Streetwear-Welt, wo sie bis heute noch angesiedelt ist. 

Model in Tommy Hilfiger | ASOS Style Feed

Foto: Getty

In den späten Nullerjahren kriselte es dann etwas im Hause Hilfiger. Doch mit dem Comeback der 90er-Jahren bekam auch Tommy Hilfiger wieder frischen Aufwind. Vor allem die Streetwear-Teile mit Retro-Vibes erfreuen sich bei Stars und Streetstylern heute wieder großer Beliebtheit. Promi-Kooperationen und eventartige Modeschauen sorgen zudem für ordentlich Buzz um die Marke, die sich mittlerweile fest als Streetwear-Brand mit entspannten Americana-Vibes etabliert hat. 

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