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STYLE UND POPKULTUR

ASOS Magazin x Ashton Sanders

Von Sam Higgins, 7. Oktober 2018

In der Herbstausgabe des frisch gedruckten ASOS Magazins spricht Ashton Sanders – du kennst ihn wahrscheinlich aus dem Oscar-prämierten Film Moonlight – darüber, wie die Schauspielerei ihm einen Platz im Leben gegeben hat, wie ihn seine Filmrollen prägen und was wir noch für mehr Vielfalt im Film benötigen.

Ashton Sanders in the Autumn 18 ASOS Magazine | ASOS Style Feed

Seit du 15 bist, arbeitest du als Schauspieler. Wie hat das Schauspielern dein Leben beeinflusst?

 

„Als ich aufwuchs, machten die meisten Kinder Sport – ich nicht. Es gibt eine Trennung zwischen Künstlern und Athleten in der schwarzen Kultur. Ich fühlte mich [durch die Teilnahme an einem Schauspiel-Programm für Schwarze] nicht mehr wie das einzige künstlerische schwarze Kind. Ich fühlte mich wohl in dieser Umgebung, mit Gleichgesinnten, die mich nicht dafür verurteilten, ich selbst zu sein. Das hat dazu beigetragen, wer ich heute bin.“

Ashton Sanders in the latest issue of ASOS Magazine | ASOS Style Feed

In Moonlight spielst du Chiron, einen schwulen, schwarzen Teenager, der in einem Problemviertel in Miami lebt. Wie hat dich diese Rolle persönlich geprägt? 

 

„Ich glaube an Schicksal. Als Kind habe ich einfach nur versucht, mein Zeug auf die Reihe zu bekommen. Wir sind alle ein Produkt unserer Umgebung, und alles, was ich erlebt habe, gut oder schlecht, hat mich zu dem gemacht, der ich bin. Ich glaube, dass jede meiner Rollen auch eine Zeit war, zu reflektieren. Jede Rolle ist eine Chance, ein anderes Leben zu führen, und jedes Mal endet es damit, dass ich mehr zu mir selbst finde. Chiron war ein Teil von mir, den ich für mein Wachstum spielen musste.“ 

Moonlight star Ashton Sanders for ASOS Magazine | ASOS Style Feed

Dass Moonlight mit einem Oscar prämiert wurde, war ein großer Schritt für mehr Vielfalt im Film. Was muss deiner Meinung nach noch passieren? 

 

„Die Kluft zwischen schwarzen und weißen Filmen [zu] schließen, sodass wir nur noch über gute Filme sprechen. Es muss nicht heißen, ‚dieser tolle schwarze Film, der einen Oscar gewonnen hat‘, es sollte einfach dieser tolle Film sein, der gewonnen hat. Natürlich ist es cool, zu würdigen, dass es das früher nicht gab und jetzt schon, aber wir müssen uns darüber hinaus entwickeln. Wir fangen gerade erst an, Gewohnheiten aufzubrechen. Es gibt so viel zu tun. Wir als schwarze Schauspieler, oder überhaupt als Schwarze in Amerika, müssen besonders gut sein, um Vergleichen standzuhalten. Deshalb ist es wichtig, zu wissen, dass wir etwas tun, um die Kultur des schwarzen Films auszubauen.“

Ashton Sanders poses for the ASOS Magazine Autumn 18 issue | ASOS Style Feed

Wie Ashton Sanders prophezeite, endlich mit seinem Idol Denzel Washington zusammenzuarbeiten (die beiden sind aktuell im Film The Equalizer 2 zu sehen) und welchen wichtigen Ratschlag er von seinem Vorbild bekommen hat? Außerdem: Warum Ashton findet, dass wir uns alle mehr lieben sollten. In der Herbstausgabe des ASOS Magazins findest du das komplette Interview. Hier kannst du es dir für nur 1 € holen! 

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