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STYLE UND POPKULTUR

Kultmarke: Carhartt

Von der ASOS Redaktion, 2. Juni 2019

Du hast es wahrscheinlich schon mitgekriegt: Funktionskleidung ist gerade ein riesen Ding.  Und da Carhartt die erste Brand ist, an die wir beim Stichwort funktionstaugliche Styles denken, haben wir uns mal angesehen, wie sich Carhartt vom Workwear-Label zur Kultmarke gemausert hat. 

Gegründet wurde Carhartt 1889 von Hamilton Carhartt. Der Unternehmer aus Detroit startete sein Bekleidungsimperium mit Leinen-Overalls für die vielen Arbeiter in den dort ansässigen Autofabriken. Danach folgten Aufträge vom US-Militär, für die Carhartt dann Uniformen entwarf. Das Geschäft mit Arbeiterkleidung boomte und so konnte sich die Marke bis 1966 fest etablieren. Doch irgendwann hatte man genug davon, nur Uniformen und Arbeiterhemden zu produzieren, sodass im gleichen Jahr die erste Kollektion für den Alltag herausgebracht wurde. Featuring: Leichte Jacken, Jeans und Hemden aus Hamilton Carhartts berühmten Leinenstoff. 

 

25 Jahre später wurde die aufstrebende Hip-Hop-Kultur aufmerksam auf das Label. Die Carhartt-Arbeiterhosen (meist in XXL und baggy getragen) wurden zur Uniform der Rapper an den amerikanischen Küsten. Beim Hip-Hop-Look der frühen 90er durften zudem natürlich auch klobige Boots von Timberland oder schneeweiße Nike Air Force 1s nicht fehlen. 

Nach Europa kam die Marke dank eines Herren namens Edwin Faeh. Der Schweizer Jeans-Händler launchte die Kollektion Work in Progress, um die Marke dem europäischen Publikum näher zu bringen. Der Unterschied zu den amerikanischen Teilen: Während Carhartt einen Fokus auf Funktion legte, trat bei WIP der Style in den Vordergrund. So wurden die Kollektionen um neue Passformen, Farben und Silhouetten erweitert. Das hat die Marke endgültig aus amerikanischen Baumärkten heraus und in coole Streetwear-Läden hinein katapultiert. 

 

Seitdem versorgt uns WIP mit Kultteilen wie Sid (eine Slimfit-Chinohose), Watch (Carhartts Kultbeanie) und Chore (die berühmte Arbeiterjacke), die mittlerweile allesamt fest in der Streetwear-Kultur etabliert sind. 

Und heute? Carhartt hat jetzt ein Skateboard-Team, eine eigene Online-Radiosendung, ein Musiklabel, Magazine, Kunstausstellungen, eigene Läden, eine Frauenkollektion, und Kollaborationen mit dem Who’s Who der Modewelt. Und da Funktionskleidung gerade einen Moment erlebt, werden wir künftig wohl noch mehr von Carhartt sehen … 

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