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STYLE UND POPKULTUR

Der Converse One Star ist zurück

Von Nic Hayman, 1. März 2018

Der Converse One Star ist unberechenbar. Ein Kind der 70er, dass sich zum Jungen für alles zwischen Skate, Grunge und japanischer Streetwear entwickelt hat. Während es einige nicht viel beachtetet Drops gegeben haben mag, kommt er jetzt mit einem lauten Knall zurück. 
Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

Für unsere Willkommensparty haben wir uns mit der Künstlerin Ama Lou zusammengetan, die einfach zu viele Talente mitbringt, um sie in eine Schublade stecken zu können – wir denken da an das Schreiben, Filmemachen und Produzieren. Ihr einziges eindeutiges Feature ist, dass sie sich nicht eindeutig zuordnen lässt, also ganz so, wie der Sneaker um den es heute geht – kein Wunder also, dass sie perfekt in die Rolle des Kurators für unsere  One Star-Kampagne passt. Neben dem Set haben wir uns zusammengesetzt, alles zum Converses besprochen und dabei auch noch geklärt, wie man in einer egoistischen Welt ein einflussreicher Creator werden kann. 
Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

An was denkst du, wenn du den One Star siehst?
Die passen sich allem an. Formbar. Sie lassen meinen anderen Klamotten genug Raum, passen sich ihnen an. Sie sehen alt aus, also im guten Sinn. Vintage. Es ist ein cooler Schuh. Er ist alternativ. Er ist vielseitig. 
 
Was magst du an Converse?
Sie haben eine Geschichte und ich liebe die Geschichte von Brands und Kleidung. Ich denke, Converse hat in Sachen Firmenphilosophie nie Kompromisse eingegangen. Popkultur hat sich mit den Jahren sehr verändert, aber sie haben ihren Platz im Bezug auf den Hype nie eingebüßt. Sie sind dem, was sie ausmacht und den Menschen, die das repräsentieren, treu geblieben. 
Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

Hast du gute Erinnerungen an Converse? Wann hast du dein erstes Paar bekommen? 
Als ich so um die 5 Jahre alt war, hat meine Mum meinem Dad ein Paar Chucks mitgebracht – es war diese Camo-Variante – und er hat sie getragen, bis sie ihm von den Füßen gefallen sind. Ich fand sie damals einfach Hammer. Er hat sie auch zum Basketball getragen, auch wenn es schon damals viel technischere Schuhe gab. Nach dieser Erfahrung musste ich einfach ein Paar kriegen – es wurden dann die pinken, als ich so sieben oder zehn war. Und dann habe ich mir mit 13 von meinem eigenen Geld ein Paar gekauft. Die Low-Variante in Weiß, die alle Mädels hatten. 

Wo holst du dir die Inspiration für ein neues Projekt?
Kommt immer ganz darauf an. Ich versuche, nichts zu übersehen. Das kann wirklich ein großer Nachteil sein, besonders, wenn man das liebt, was man tut. Ich gehe nur mit Menschen die ich mag ins Studio – tolle Menschen mit guter Energie – dann fange ich einfach zu schreiben und normalerweise entstehen so die Projekte. 
Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

Looped |The Converse One Star Returns | ASOS

Fotos: ASOS

Manche glauben daran, dass unser Egos ultimativ sind, sie sind einfach ganz toll, aber eigentlich geht es um unser Über-Ich, unsere Aura – das ist nicht greifbar. Wir stehen uns deshalb oft selbst im Weg, besonders mit unserem Ego. Das Universum wird etwas entstehen lassen, wenn du danach fragst und die Absicht hast, aber das Ego verhindert, dass das Endprodukt so strahlt, wie es könnte. Es geht nicht um menschliche Bedürfnisse. Wenn ich schreibe, wenn ich etwas erschaffe, dann bin das nicht mehr ich, dass ist nicht Ama. Es ist nicht mein menschliches Ich. 
 
Was ist bei deiner Kunst am wichtigsten?
Bauchgefühl. 100 %. Wenn es sich im Bauch nicht gut anfühlt, dann kann ich es nicht machen. Vertraue auf dich, vertraue anderen. Es geht darum zu fühlen, was das Beste ist, und nicht darüber nachzudenken.  

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