Als sich im 19. Jahrhundert kein Geringerer als Herr Levi Strauss persönlich das Patent für Jeans sicherte, hatte er wahrscheinlich nicht den Hauch einer Ahnung, welchen Siegeszug seine praktische Arbeiterhose antreten würde. Heute gehört die Jeans – als unverzichtbares Basic – in jeden Kleiderschrank.

Obwohl es Jeans in allen Farben und Formen gibt, gibt es einige Details, die sich seit dem ersten Tag nicht verändert haben. Hier und jetzt nehmen wir die Jeans mal richtig auseinander.


1. Die kleine Tasche

Habt ihr euch schonmal gefragt, wofür die Mini-Tasche gut sein könnte? Sie ist ein Überbleibsel aus Zeiten, wo man Uhren noch der Kette trug und die Dinger dementsprechend sicher verstauen musste.


2. Die Knopfleiste

Schon praktisch, so ein Reißverschluss. Zu Mr. Strauss Zeiten wurden noch Knöpfe verwendet. Einer der Hauptgründe war das – hmm – Profil, das mit Knöpfen ruckzuck männlicher erschien.


3. Die Nieten

Schonmal eine Jeans zwischen den Beinen aufgerissen? Eben. Dann könnt ihr euch auch vorstellen, was an gewissen anderen Stellen passieren würde, wären da nicht die kleinen, feinen Nieten, die die Nähte eurer Jeans zuverlässig verstärken.  


4. Die Taschenstickerei

Das eingestickte Muster auf der Hintertasche ist – neben dem Lederetikett – das wichtigste Unterscheidungsmittel für Jeanshersteller. 


5. Der Schnitt

Vor allem am Hintern wichtig, weil er die ganze Hosenform bestimmt. Wenn die Hose niedrig geschnittenen ist, spricht man von einer „Low Rise“-Jeans.


6. Selvedge

Falls ihr euch schon immer geragt habt, was der Ausdruck bedeutet: Selvedge ist ein besonderer Jeansstoff, der eng gewebt wird und dadurch sehr robust ist. Außerdem sehen Selvedge-Jeans richtig gut aus. So checkt jeder, dass ihr in Sachen Jeans absolute Profis seid.