Im Netz übergießt sich die globale Prominenz seit einiger Zeit fleißig mit eiskaltem Wasser. Die Motivation? Der gute Zweck. 

Mit der Aktion sollen Spenden für ein Forschungsprojekt zur Nervenkrankheit ALS gesammelt werden. ALS gilt bisher als unheilbar – Stephen Hawking leidet zum Beispiel darunter.

Die #icebucketchallenge ist schon jetzt erfolgreicher als die meisten Charity Aktionen, die man so kennt. Von Bill Gates bis Justin Timberlake gibt es kaum einen Promi, der sich noch keinen Eimer über den Kopf gekippt hat. Warum? Das Ganze funktioniert nach dem guten alten Kettenbrief-Prinzip: Jeder der mitmacht, nominiert 3 weitere, die innerhalb von 24 Stunden nachziehen können oder alternativ 100 Dollar spenden müssen. Ehrensache, dass die Prominenz für den guten Zweck gern zum Eimer UND in die Tasche greift. Inzwischen sind bereits Barack Obama und Angela Merkel nominiert und laut Informationen der New York Times allein im August über dreizehn Millionen Dollar für die ALS Forschung zusammengekommen. 

Während die Politiker (und leider auch Rihanna & Beyoncé) noch auf sich warten lassen, ist die Fußball-Elite längst am Start – mit Eiskübeln kennen die sich seit Brasilien bekanntlich aus. Die komplette Weltmeister-Rige ist zwar noch nicht überkübelt, aber Mesut, André, Jerome & Co. lassen vermuten, dass in den nächsten Tagen auch noch Poldi, Schweini und Jogi einen kühlen Kopf bekommen werden. Und wie fand der Eimer überhaupt seinen Weg in die Nationalmannschaft? Über einen, der sich mit Eis auskennt, logisch:

Jerome Flaake (Hamburg Freezers, Eishockey) ☞ Pierre-Michel Lasogga (HSV). 

Pierre-Michel Lasogga ☞ Anis Ben Hatira (Hertha BSC). 

Anis Ben-Hatira ☞ David Alaba (FC Bayern München).

David Alaba ☞ Mario Götze, Jerome Boateng, Franck Ribery (alle FC Bayern München).

Mario Götze ☞ André Schürrle (FC Chelsea)

Jerome Boateng ☞ Mesut Özil und Lukas Podolski (beide FC Arsenal)

Und jetzt alle!