Jetzt ist es also soweit. Gestern erschien mit der Nummer 181 die letzte Printausgabe der De:Bug. Das legendäre Magazin für „elektronische Lebensaspekte“ war fast 2 Jahrzehnte lang die ultimative Bibel für Musik-News und Netzkultur. Und für alle, die das zum ersten Mal hören – das habt ihr in den letzten 17 Jahren verpasst:

1. Als Nachfolger der Technozeitschrift Frontpage wurde die De:Bug 1997 gegründet. Die erste Ausgabe erschien noch unter dem Namen Buzz. Wurde dann in Re:Buzz und schließlich in De:Bug umbenannt (aus rechtlichen Gründen). Der Name De:Bug kommt übrigens vom Fachbegriff debuggen zu deutsch: einen technischen Fehler reparieren.

2. Der Redaktionsitz der De:Bug ist – klar – in der Party-Haupstadt der Republik: Berlin. Dort arbeiten Musikproduzenten, Programmierer, Djs, Grafikdesigner, Radiomoderatoren & Co – sowohl für das Magazin als auch für die Webseite. Nebenbei wird ein Webradio betrieben und es gibt jede Menge Podcasts.

3. Was das Layout betrifft, war die De:Bug immer speziell und das avantgardistische Design hat der Zeitschrift schon zahlreiche Awards eingebracht: Vom Red Dot bis hin zum Lead Award.

4. Insgesamt 50.000 Reviews wurden in den 181 Ausgaben veröffentlicht. Die Themen? Von Musik über Hard- & Software, Games, Gadgets bis zu Mode war alles am Start. In der Buzz #01 wurden übrigens der Berliner Designer Michalsky, das Drum'n'Bass Project Boymerang & der britische DJ & Produzent Fabio gefeatured. 

5. Für alle, die sich jetzt weiterbilden und unbedingt alles lesen wollen, was jemals aus der De:Bug-Redaktion kam – kein Problem: Im PDF-Archiv gibt's alle Ausgaben ab März 2001 aka De:Bug 45 umsonst zum Nachlesen. Und auf der Homepage – die zum Glück bestehen bleibt – gibt's weiterhin tagesaktuelle News. Die letzte Ausgabe könnt ihr euch beim Zeitschriftenhändler eures Vertrauen und hier unter den Nagel reißen.

Unten findet ihr die acht besten – der gefühlt 181 – Entwürfe für die 181. Ausgabe.