Phoenix zählen seit den Nullerjahren zu den Vorzeige-Indiebands ihrer Generation - und wurden dafür vor drei Jahren mit dem Grammy belohnt. Im April erschien die neue Scheibe „Bankrupt“: Klar, dass die auch auf der Bühne präsentiert werden muss. Heute Abend spielt die französische Combo in der Berliner Columbiahalle, morgen gibt's einen Zwischenstopp in Düsseldorf – und hier kommt dreimal Angeberwissen fürs Konzert:

1. Kein Witz: Frontmann Thomas Mars ist der Neffe des Literaturkritiker-Urgesteins Hellmuth Karasek. Das 2006er-Album „It's Never Been Like That“ nahm die Crew übrigens auch hierzulande auf – und zwar in der Hauptstadt.

2. Als Vorband haben Phoenix keine Geringeren als die HAIM-Schwestern im Schlepptau – und die haben es sich auf Instagram (und auf der Bühne!) schon mal in den Phoenix-Jacken aka den vielleicht am besten designten Merchandise-Exemplaren des Band-Jahres gemütlich gemacht.

3. Sofia Coppola ist nicht nur Fan der ersten Stunde, sondern seit 2005 mit Thomas Mars zusammen. Die beiden inspirieren sich gegenseitig: Phoenix' „Too Young“ gehört zum Soundtrack von „Lost in Translation“, auch für „Somewhere“ wurde die Band für die Filmmusik verpflichtet. Für die jüngste Kooperation – jep, genau, das Video zu „Chloroform“ – arbeiten Sofia Coppola und Phoenix mit dem New Yorker MoMa zusammen. Reingucken? Hier lang.