Während er gerade in „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ sein Ding macht, nehmen wir die Gelegenheit wahr, den großen Zauberer Gandalf den Grauen als das zu würdigen, was er ist: ein cooler Hund, der beweist, dass man jeden Tag gut aussehen kann, ohne sich jeden Tag ein neues Outfits ausdenken zu müssen. Große Männer hatten schon immer ihre Uniform: Steve McQueen hatte sein Harrington-Jacke, Steve Jobs seine Dad-Jeans plus schwarzen Rolli. Karl Lagerfeld hat seine Anzüge. Und Gandalf?

Der Look
Gandalfs Style bewegt sich – dem Namen entsprechend konsequent – hauptsächlich auf einer Farbpalette: Grau. Seine zurückhaltenden Roben in Kombination mit dem stylisch verwitterten Zauberer-Hut lassen ihn aus der langweiligen Hobbit-Masse mit ihren albernen Westen und ulkigen Hochwasserhosen herausstechen ohne eingebildet zu wirken.

Der Bart
Gandalfs Bart ist nicht nur so bekannt wie seine Zauberkünste und seine Liebe zum Pfeifenkraut sondern auch so stattlich und gepflegt, dass er selbst den Neid des Weihnachtsmannes sicher hat. 

Die Attitude
Gandalf ist cool ohne darüber nachzudenken oder sich dafür anstrengen zu müssen – und er geht ziemlich praktisch damit um. Den Zauberer in einem paar skinny Jeans die Stirn bieten? Niemals. Würde er heutzutage leben – oder überhaupt jemals existieren – könnte eine moderne Interpretation seinen Styles in etwa so aussehen: grau-meliertes Sweatshirt, dunkelgraue Baumwoll-Chinos, braune Desert Boots (ausgelatscht!) und ein Zauberstab mit ordentlich Power. Ein Look, der sagt: „Easy Leute, ich hab das im Griff.“