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MAGAZIN

Lerne die @thisisjanewayne Mädels kennen

Von Nina Faulhaber, 7. Mai 2017

ASOS interviewt die klugen Köpfe, die einen Modeblog zum relevanten Meinungspool machen. 
Magazine: Lerne @thisisjanewayne kennen

Foto: ASOS/Timothy Schaumburg

Wofür steht This Is Jane Wayne?

Sarah Gottschalk:Der Name wurde aus einer reinen Schnapsidee geboren. Heute steht er für ein Online-Magazin, das auf Inhalt statt nur auf hübsche Bilder setzt.“

Nike: „Wir sind frei und wild und mitteilungsbedürftig und schaffen es, Kluges mit wunderbaren Nichtigkeiten auf einer einzigen Plattform zu einem bunten Potpourri aus beinahe allem, was selbstbestimmte junge Frauen von heute so beschäftigt, zu verbinden.“

Wie hat alles angefangen?

Nike: „Im Oktober 2010 waren Sarah und ich bereit für die Selbstständigkeit. Die Uni war vorbei, wir hielten die Abschlüsse in der Hand und hatten keine Ahnung, wohin die Reise führen soll. Wir wussten bloß: Hauptsache zusammen. Weil wir beide Journalismus studiert haben, mussten wir uns also nur zwischen unbezahlten Praktika und einer eigenen Idee entscheiden. Es wurde letzteres.“ 

Sarah Gottschalk: „Irgendwann wollten wir mehr sein als ein Modeblog. Wir wollten Meinung, und zwar nicht nur unsere eigene. Vor etwa zweieinhalb Jahren kamen immer mehr Autorinnen dazu. Erst Sarah Radowitz als begnadete Schreiberin, später Sissy als gute Fee für alles im Hintergrund.“

 

Magazin: Lerne @thisisjanewayne kennen

Instagram: @thisisjanewayne

Mittlerweile ist This Is Jane Wayne ein richtiges Business...

Sissy: „Stimmt! Da muss ziemlich viel geplant, koordiniert und organisiert werden. Julia Koch kümmert sich um Fair Fashion und Themen rund um das gute Leben, Julia Korbik leitet das Feminismus-Ressort, Elina ist für Beauty verantwortlich, Laura zeigt uns regelmäßig, was im Modedschungel wichtig wird und Fabienne sorgt für Interviews mit tollen Frauen aus der ganzen Welt – während Nike und Sarah jeden Tag Texte produzieren. Es ist wirklich schön zu sehen, wie sich alles fügt.“

Lerne @thisisjanewayne kennen

Instagram: @thisisjanewayne

Wie organisiert ihr euch?

Nike: „Ohne feste Strukturen, meist recht spontan, per Mail oder WhatsApp und vor allem mithilfe von viel Vertrauen.“

Sissy:  Sarah, Nike und ich sind Mütter und weil wir quasi den Kern des Teams bilden, haben wir vor allem gelernt, flexibel zu sein und ratzfatz für den anderen einzuspringen. Ein Kind ist ja ein unberechenbarer Faktor.“

Nike: „Und manchmal sind wir sogar für die anderen Janes Mamis – wenn irgendwo mal der Schuh drückt.“

 

Tipps, wie man produktiv arbeitet?

Fabienne: „Ich setze mir ein Tagesziel. Ich weiß also immer genau, was heute an Arbeit oder auch Unikram erledigt werden muss. Das Gute dabei ist, dass man nicht in die Leere hineinarbeitet, aber auch ein Ende findet.“

Magazin: Lerne @thisisjanewayne kennen

Foto: thisisjanewayne.com

Wie geht ihr mit Meinungsverschiedenheiten um?

Nike: „Die gibt es kaum, weil wir dieselben Ziele verfolgen. Und wenn einer doch mal etwas umsetzen will, was der andere doof findet, dann muss die Doof-Finderin eben die Zähne zusammenbeißen und sich im besten Fall positiv überraschen lassen. Wenn ein Plan aber mal nicht funktioniert, lernen alle daraus.“

Julia Koch: „Ich habe noch nie so gerne mit so unterschiedlichen Menschen zusammengearbeitet. Jede von uns beschäftigt sich ja mit unterschiedlichen Themen, da eröffnen sich ganz neue Welten und Sichtweisen. Ich liebe es, dass meine Mit-Janes teils kontroverse Meinungen haben, trotz Erfolg immer wahnsinnig authentisch und nett sind, und dass es okay ist, nicht in allem perfekt zu sein.“

Magazin: Lerne @thisisjanewayne kennen

Foto: thisisjanewayne.com

Worauf seid ihr stolz?

Sarah Radowitz: Auf unserer Fahne steht ganz oben: ,Team first‘ – und das ist etwas, was nicht erlernt oder diktiert werden kann, das kommt aus einem heraus, oder eben nicht – und wir haben es. Alle. Wir halten uns gegenseitig den Rücken frei und lassen von außen nichts aufeinander kommen. Unsere Teampower geht weit übers Business hinaus. Wenn an einer Stelle mal Not an der Frau ist, springt eine Andere zur Hilfe.“

Eure Vision für die Zukunft?

Sarah Gottschalk: Ganz ehrlich, ich wünsche mir erst einmal, dass alles genau so bleiben darf, wie es ist. Weil es schön ist. Bloß eines wäre wunderbar: Festanstellungen für alle, fünf Tage die Woche.“ 

 

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