Angst vor großen Rollen? Fehlanzeige. Alexander Fehling ist gerade in „Im Labyrinth des Schweigens“ auf der Leinwand als Staatsanwalt zu sehen, der in den 50er Jahren an den Frankfurter Auschwitzprozessen arbeitet – und heimste dafür beim Toronto International Film Festival jede Menge internationales Kritikerlob ein. Davor spielte Alexander Johann Wolfgang von Goethe („Goethe“, 2010) und Andreas Baader („Wer wenn nicht wir“, 2011), obendrauf gab's eine „Inglourious Basterds“-Rolle von Quentin Tarantino. Witzig geht übrigens auch gut – zum Beispiel in Bullys „Buddy“, in dem er von seinem Schutzengel verkuppelt wird. Im Lebenslauf steht deshalb – vom Förderpreis Deutscher Film bis zur Auszeichnung als Shooting Star des europäischen Films – längst die eine andere Trophäe. Verdient. Wenn sich Mister Fehling auf einen Film vorbereitet, dann richtig: Dem U-Mag verriet er, dass er sich vor dem „Goethe“-Dreh in einen Raum ohne TV und Radio eingemietet hat und es sowieso ziemlich schade findet, dass ein richtiger Liebesbrief heute in die Kategorie oldschool fällt. Hach...

Wir sind uns mehr als einig, dass es keinen besseren Kandidaten gäbe, um den International Men's Day heute gebührend zu feiern – und servieren hier unsere Fehling-Lieblingsfotos und 4x Angeberwissen. Gern geschehen.